Hl. Kreuz-Kapelle

Ein Kleinod der Kirchengemeinde ist die Hl.Kreuz-Kapelle.  

Über dem Portal ist die Jahreszahl 1681 zu lesen, was wohl das Baujahr der Kapelle in ihrer heutigen Gestalt ist. Immer wieder wurde das kleine Gotteshaus im Laufe seiner Geschichte renoviert und umgestaltet.

Eine größere Renovierung des Gebäudes erfolgte 2002 durch Rottweiler und Dunninger Handwerker und wurde von Hermann Mauch bautechnisch begleitet. Er war es auch, der in monatelanger ehrenamtlicher Arbeit zusammen mit anderen freiwilligen Helfern selbst Hand anlegte. Das Innere der Kapelle ist  durch den Rottweiler Künstler Tobias Kammerer zu einem Raum umgestaltet worden, in dem nicht nur die Fenster, sondern auch der Chor und  die Decke mit farbigen Elementen versehen wurden und so das barocke Kleinod  in Form und Farbe eine harmonische Einheit bildet. Es ist dem Künstler gelungen Alt und Neu behutsam zu verbinden.

Von außen präsentiert sie sich als einfacher Bau im Rundbogenstil. Ein Dachreiter mit einem sechseckigen Türmchen und einer kleinen Glocke krönt den nördlichen Teil des Daches.

Betritt man heute die Kapelle durch die Tür an der Südseite, wird der Blick sogleich auf die Altarwand gelenkt, an der vor einem ultramarinblauen rechteckigen Hintergrund ein Kreuz hängt; es soll sich um ein Jugendwerk des Dunninger Künstlers Landolin Ohnmacht (1760-1834) handeln. Wahrscheinlicher aber ist, dass nur das „prachtvolle klassizistische Zierwerk“, das die Kreuzbalken umrahmt, von Ohnmacht stammt. Der Altar ist aus rotem Sandstein gehauen.

Die stillen Beter, welche die Kapelle tagsüber besuchen, sind immer wieder beeindruckt von der je nach Lichteinfall wechselnden Stimmung und Verwandlung dieses Ortes. Er lädt zum Verweilen, zum Schauen und Meditieren ein. In der Hl. Kreuz-Kapelle finden regelmäßig Werktagsgottesdienste statt und sie wird auch vor allem für Taufen und ab und zu für Hochzeiten gerne genutzt.